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dr-mathers.de > Anästhesiologie > Regionalanästhesie

Die regionale Anästhesie

Während die Wirkung der Vollnarkose auf der Beeinflussung des Gehirns beruht, liegt der Ansatzpunkt der Regionalanästhesie im Rückenmark bzw. den vom Rückenmark ausgehenden Spinalwurzel, den peripheren Nerven oder den Nervenenden im Gewebe. Regionalanästhesiologische Beeinflussung geschieht vor allem durch Medikamente, die die elektrische Leitfähigkeit der Nerven für Nervenimpulse reversibel unterdrücken (inhibieren), den Lokalanästhetikum. Vereinfacht gesagt: Die Schmerzen kommen für einen vorübergehenden Zeitraum im Gehirn nicht mehr an.

 

Die rückenmarksnahen Anästhesietechniken funktionieren über die Applikation von Lokalanästhetika in den Spinalkanal oder den Periduralraum. Es wird damit die Weiterleitung von Schmerz- und anderen Reizen auf dem Weg von den peripheren Nerven in das Rückenmark blockiert. Aufgrund der segmentweisen Anordnung der Nervenein- und -austrittsstellen im Rückenmark werden jeweils abgrenzbare Spinalsegmente blockiert. Die Wirkung kann durch einmalige Injektion für eine gewisse Zeit erreicht werden oder durch kontinuierliche Infusion über einen Katheter für eine längerdauernde Zeit.

 

Bei der Leitungsanästhesie werden die Lokalanästhetika in das einen oder mehrere Nerven umgebende Gewebe gespritzt. Die Wirkstoffe erreichen durch Diffusion ihren Wirkort im Nerv. Die Leitunsanästhesie setzt die genaue anatomische Kenntnis des Verlaufs der Nerven voraus, die korrekte Lage der Injektionsnadel kann durch Elektrostimulation überprüft werden.

 

Die Lokalanästhesie blockiert die Schmerzweiterleitung direkt an den Nervenenden. Sie wird meist als Infiltrationsanästhesie (fächerförmige Einspritzung des Lokalanästhetikums in die entsprechenden Weichteile) ausgeführt, ebenso auch durch Aufbringen auf Schleimhäute oder durch Aufträufeln am Augapfel.